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Levana MagazinLymph & Schwellung

Venenerkrankungen und Lymphödeme behandeln

Venenerkrankungen und Lymphödeme behandeln – praktische Selbsthilfe-Tipps für Krampfadern, Lipödem, PAVK und Schwellungen in den Beinen.

Weiche Flat-Illustration: Frau auf einer Bank, blickt auf den Unterschenkel mit stilisierten blau-lila Venenlinien; großes dunkelblaues Organik-Motiv, Pastellformen und kleine Blatt-Icons auf weißem Grund.
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Viele Menschen leiden unter geschwollenen oder schweren Beinen. Oft stecken Venenerkrankungen wie chronische Veneninsuffizienz oder Lymphödeme dahinter. Wer früh aktiv wird, kann Beschwerden lindern und die eigene Lebensqualität verbessern. In diesem Beitrag erfährst du, wie du Venenerkrankungen und Lymphödeme behandeln und im Alltag besser damit umgehen kannst.

Auf einen Blick

  • Krampfadern und Besenreiser entstehen durch eine Schwäche der Venenklappen – Kompressionsstrümpfe der Klasse 2, Bewegung und kalte Wassergüsse helfen.
  • Beim Lymphödem ist der Abtransport von Lymphflüssigkeit gestört; manuelle Lymphdrainage und medizinische Kompressionsbekleidung sind die wichtigsten Maßnahmen.
  • Das Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung mit Schmerzen und Druckempfindlichkeit – regelmäßige Kompression und Austausch mit Betroffenen unterstützen den Alltag.
  • Bei pAVK (Schaufensterkrankheit) dürfen keine Kompressionsstrümpfe getragen werden, da sie die Durchblutung verschlechtern – ärztliche Abklärung ist hier besonders wichtig.
  • Früh aktiv werden ist entscheidend: Bewegung, Kompression und ein gesunder Lebensstil können den Verlauf aller genannten Erkrankungen positiv beeinflussen.

Krampfadern und Besenreiser

Krampfadern und Besenreiser entstehen häufig durch eine Schwäche der Venenklappen. Das Blut kann nicht mehr effizient zum Herzen zurückfließen und staut sich in den Beinen.

Tipps zur Selbsthilfe

  • Beine hochlegen – ideal auf Herzhöhe
  • Bewegung im Alltag – z. B. Treppensteigen oder Spazierengehen
  • Kompressionsstrümpfe der Klasse 2 tragen
  • Kalte Wassergüsse am Ende der Dusche
  • Rosskastanienextrakt in Form von Creme oder Kapseln

Lymphödem

Ein Lymphödem entsteht, wenn Lymphflüssigkeit im Gewebe nicht richtig abtransportiert wird. Die Folge sind chronische Schwellungen, oft an Armen oder Beinen.

Tipps zur Selbsthilfe

  • Manuelle Lymphdrainage durch Fachpersonal- Medizinisch angepasste Kompressionsbekleidung- Keine engen Kleidungsstücke tragen- Verletzungen vermeiden- Direkte Sonneneinstrahlung meiden

Lipödem

Das Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die meist die Beine betrifft. Typisch sind Schmerzen, Druckempfindlichkeit und eine Neigung zu blauen Flecken.

Tipps zur Selbsthilfe

  • Kompressionsbekleidung regelmäßig tragen- Auf ausgewogene Ernährung und Bewegung achten- Erfahrungen mit anderen Betroffenen austauschen- Selbstbewusstsein im Umgang mit der Erkrankung stärken

pAVK

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist eine Durchblutungsstörung der Beine. Schmerzen beim Gehen führen oft dazu, dass Betroffene regelmäßig stehen bleiben müssen.

Tipps zur Selbsthilfe

  • Rauchen vollständig aufgeben
  • Ärztliche Abklärung und engmaschige Betreuung
  • Keine Kompressionsstrümpfe tragen – sie verschlechtern die Durchblutun.

Fazit

Wer Venenerkrankungen und Lymphödeme behandeln möchte, kann mit einfachen Maßnahmen viel erreichen. Bewegung, Kompression, bewusste Kleidung und ein gesunder Lebensstil helfen, Symptome zu lindern und langfristig vorzubeugen. Je früher man sich informiert und aktiv wird, desto besser lässt sich der Verlauf positiv beeinflussen.

Weitere Informationen finden Sie hier:


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Haftungsausschluss

Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden, starken oder plötzlich auftretenden Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt. Die Inhalte wurden sorgfältig recherchiert, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Inhalte sorgfältig recherchiert von der Levana-Redaktion, mit Begleitung durch unseren Beirat aus Fachpersonen für Bewegung, Ernährung und Beingesundheit. Mehr zum Beirat.